So löschen Sie Ihren Internetverlauf, bevor es zu spät ist

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Der Witz ist alt. Du sagst deinen Freunden: „Wenn ich sterbe, lösche meinen Browserverlauf.“ Sie lachen, weil sie es verstehen. Wir haben alle diese eine Suche um 3 Uhr morgens, die keinen Sinn ergibt. Wir haben uns alle vierzig Mal die Instagram-Story eines Kollegen angesehen. Aber der Humor verblasst, wenn man die Wahrheit erkennt. Sie können Ihren digitalen Fußabdruck nicht einfach löschen. Nicht wirklich.

Das Internet hat sich zu einer riesigen Überwachungsmaschine entwickelt. Mittlerweile sind fast 4 Milliarden Menschen online. Das ist mehr als die Hälfte der Welt. Im Jahr 2000 waren es nur 7 Prozent. Der Zugang zum Internet ist kein Luxus mehr. Es ist ein Grundbedürfnis für Arbeit, soziales Leben und Überleben. Bei so vielen Benutzern wurde die Datenerfassung zu einem riesigen Geschäft.

Warum Unternehmen und Regierungen Ihre Daten wollen

Suchmaschinen wie Google und soziale Plattformen wie Facebook verfügen über Unmengen an Daten. Sie kennen Ihre täglichen Abläufe. Sie kennen Ihre Vorlieben. Diese Informationen sind für gezielte Werbung wertvoll. Aber es ist auch für Regierungen und Hacker wertvoll.

Durch gezieltes Marketing ist den Menschen bewusster geworden, wie viel sie teilen. Viele glauben, dass das Löschen eines Social-Media-Kontos die Lösung sei. Das ist es nicht. Das Problem beim Löschen von Informationen besteht darin, dass sie selten wirklich gelöscht werden. Wir stimmen den Nutzungsbedingungen zu, die wir nie gelesen haben. Diese Verträge machen es schwierig, geteilte Informationen zurückzuziehen.

Möglicherweise löschen Sie einen Beitrag. Andere Benutzer sehen es möglicherweise nicht. Aber es wird immer noch auf Servern gespeichert. In manchen Fällen gehört der Inhalt nicht mehr Ihnen.

  • Facebook : Sie müssen eine dauerhafte Löschung beantragen. Die Daten können in Backups oder Anzeigentrainingssätzen verbleiben.
  • Google : Das Unternehmen kann Ihre Daten dauerhaft aufbewahren. Sie können es nutzen, wie sie es für richtig halten.
  • YouTube : Ein entferntes Video ist immer noch auf ihren Servern vorhanden.
  • Android-Geräte : Telefone können Gespräche mithören und Audio aufzeichnen, ohne vorher um Erlaubnis zu fragen.

In den Vereinigten Staaten ist dies legal. Im März 2017 stimmte der Kongress dafür, Unternehmen das Sammeln und Verkaufen von Browserdaten der Benutzer zu erlauben. Europa hat strengere Regeln. Der US-Ansatz priorisiert die Nutzung von Unternehmensdaten.

Die Rolle der nationalen Sicherheitsbehörden

Nicht nur Werbetreibende wollen Ihre Daten. Die National Security Agency (NSA) profitiert von diesem Setup. Sie möchten wissen, wer welche Websites nutzt und warum. Sie agieren unter dem Deckmantel der nationalen Sicherheit.

Sie haben versucht, Hintertüren zu nutzen, um iPhones zu entsperren, um mutmaßliche Terroristen ausfindig zu machen. Sie versuchten, Benutzer von Websites zu identifizieren, die denjenigen halfen, die gegen die Amtseinführung von Trump protestierten. Diese Aktionen lösen Rechtsstreitigkeiten aus. Der Kampf findet zwischen Bürgern und dem Heimatschutz statt. Wer gewinnt? Es bleibt eine offene Frage.

Schutz Ihrer Daten in der realen Welt

Was können Sie tun, wenn Sie dem Internet nicht entkommen können? Sie können Maßnahmen ergreifen, um die Exposition zu begrenzen.

  1. Berechtigungen überprüfen : Überprüfen Sie, welche Apps Zugriff auf Ihr Mikrofon und Ihre Kamera haben.
  2. Datenschutzeinstellungen verwenden : Legen Sie fest, wer Ihre Beiträge und Daten sehen kann.
  3. Verstehen Sie die Bedingungen : Lesen Sie das Kleingedruckte. Es ist schmerzhaft, aber es erklärt, was Sie unterschreiben.
  4. Teilen beschränken : Gehen Sie davon aus, dass alles, was Sie posten, dauerhaft ist.

Der Podcast Stuff They Don’t Want You To Know hat sich mit Part-Time Genius zusammengetan, um dieses Problem anzugehen. Matt Frederick, Ben Bowlin und Noel Brown diskutieren über die harte Realität der Löschung der Geschichte. Werden Pearson und Mango Hattikudur später hinzukommen, um herauszufinden, was Unternehmen wie Amazon, Google und Twitter über Sie wissen? Sie besprechen, was Sie suchen, wo Sie leben und sogar welche Sendungen Sie hassen.

Die Details sind verrückt. Die Daten sind da. Die Frage ist nur, wie sehr Sie bereit sind, dafür zu kämpfen, dass es verborgen bleibt.

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