Der Live-TV-Streaming-Dienst Fubo senkt die monatlichen Abonnementkosten für seine Pro- und Elite-Pläne, da der Streit mit NBCUniversal in den zweiten Monat geht. Seit dem 21. November haben Fubo-Kunden keinen Zugang zu NBCU-eigenen Netzwerken, darunter lokalen NBC-Sendern, Bravo, USA, CNBC und zahlreichen regionalen Sportnetzwerken (RSNs). Die Preissenkungen sind eine direkte Reaktion auf die Frustration der Kunden über den Stromausfall.
Preissenkungen für neue und bestehende Abonnenten
Fubo bietet seinen Pro-Plan jetzt für 74 $ pro Monat (normalerweise 85 $) und seinen Elite-Plan für 84 $ pro Monat (normalerweise 95 $) an. Diese Rabatte gelten für Neukunden nach Ablauf des ersten Aktionszeitraums. Derzeit erhalten neue Abonnenten je nach gewähltem Tarif einen Rabatt von 25 oder 30 US-Dollar auf ihre erste Monatsrechnung.
Bestehende Fubo-Abonnenten profitieren ebenfalls von den Preissenkungen: Auf Rechnungen im Dezember wird eine Gutschrift von 15 US-Dollar gewährt, und die gesenkten Tarife treten mit dem Abrechnungszyklus im Januar in Kraft. Dies ist ein klarer Versuch, Kunden in einer frustrierenden Zeit zu binden.
Der Streit: Warum NBCUniversal-Kanäle fehlen
Der Konflikt ist darauf zurückzuführen, dass NBCUniversal darauf besteht, Fubo zu zwingen, teurere Kanalpakete zu bündeln, eine Bedingung, von der YouTube TV und Amazon Prime Video offenbar ausgenommen waren. Laut Fubo weigerte sich NBCUniversal, seinen Streaming-Dienst Peacock zu den gleichen Bedingungen wie die Konkurrenz in seinen Channel Store zu integrieren.
„Sie erlaubten YouTube TV und Amazon Prime Video, Peacock direkt in ihren Channel-Store zu integrieren, weigerten sich jedoch, Fubo die gleichen Rechte zu gewähren“, erklärte Fubo. „Fubos Ziel ist es, Peacock direkt in unserem Channel Store verfügbar zu machen, sodass Abonnenten an einem Ort auf alle ihre Inhalte zugreifen und nahtlos mit einer Rechnung bezahlen können.“
Dies wirft die Frage auf, ob NBCUniversal bestimmte Streaming-Plattformen absichtlich gegenüber anderen bevorzugt und möglicherweise Druckmittel einsetzt, um ungünstige Geschäftsbedingungen durchzusetzen.
Was Zuschauer tun können
Zuschauer, die vom Stromausfall betroffen sind, stehen vor einer einfachen Wahl: Sie bleiben bei Fubo und akzeptieren den niedrigeren Preis oder wechseln zu einem Konkurrenten wie Sling TV oder YouTube TV, der weiterhin NBCUniversal-Kanäle anbietet. Je länger dieser Streit andauert, desto größer wird der Druck auf beide Unternehmen, eine Lösung zu finden.
Die aktuelle Pattsituation unterstreicht die wachsenden Spannungen zwischen Streaming-Diensten und traditionellen Medienunternehmen über Vertriebsrechte und Preiskontrolle. Die Lösung dieses Konflikts ist von entscheidender Bedeutung, um sicherzustellen, dass Kunden zu einem angemessenen Preis Zugang zu den Inhalten haben, die sie erwarten.




















