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Werfen Sie Ihren alten Laptop nicht weg: Eine Anleitung zur Installation von Windows 11 auf nicht unterstützter Hardware

Werfen Sie Ihren alten Laptop nicht weg: Eine Anleitung zur Installation von Windows 11 auf nicht unterstützter Hardware

Der Support für Windows 10 endet. Der offizielle Stichtag von Microsoft war Oktober 2025, erweiterte Updates werden jedoch nur ein weiteres Jahr dauern. Viele Benutzer, die noch Windows 10 verwenden, möchten jetzt möglicherweise auf Windows 11 aktualisieren. Der Haken? Eine beträchtliche Anzahl älterer Computer scheinen laut den Microsoft-eigenen Tools inkompatibel zu sein … sind es aber oft nicht.

In dieser Anleitung wird beschrieben, wie Sie die Überprüfung der Systemanforderungen umgehen und Windows 11 auf Hardware installieren können, die die Kriterien offiziell nicht erfüllt. Der Vorgang erfordert ein paar einfache BIOS-Anpassungen, die Minuten dauern. Wenn Ihre Maschine etwa sechs Jahre alt oder neuer ist, können Sie wahrscheinlich ein Upgrade durchführen. Ältere Systeme mögen Probleme haben, aber es ist trotzdem einen Versuch wert.

Warum das wichtig ist: Das Ende von Support und Sicherheit

Das Ende des Supports für Windows 10 durch Microsoft ist nicht nur ein Software-Update; Es ist ein Sicherheitsproblem. Nicht unterstützte Betriebssysteme werden zu Hauptzielen für Malware und Exploits. Hacker wissen, dass Millionen von Geräten weiterhin angreifbar bleiben, was sie zu attraktiven Zielen macht. Ein Upgrade auf Windows 11 (oder der Austausch eines inkompatiblen Computers) ist der sicherste Weg in die Zukunft.

Identifizieren von Kompatibilitätsproblemen

Bevor Sie loslegen, nutzen Sie die PC Health Check-App von Microsoft, um herauszufinden, warum Ihr System den Kompatibilitätstest nicht besteht. Geben Sie „Health Check“ in die Windows-Suchleiste ein und führen Sie das Tool aus. Die häufigsten Hindernisse sind Secure Boot- und TPM-Anforderungen (Trusted Platform Module). Wenn das Problem ein inkompatibler Prozessor ist, ist die Problemumgehung schwieriger.

Wenn Ihre CPU das Problem ist, kann eine „Neuinstallation“ von Windows 11 (Löschen Ihres Laufwerks und Neuinstallation) die Prüfung umgehen. Dies wird jedoch nicht offiziell unterstützt.

Aktivieren von Secure Boot und TPM 2.0

Der Schlüssel zum Umgehen von Kompatibilitätsprüfungen liegt in der Anpassung der BIOS-Einstellungen. Secure Boot und TPM 2.0 sind für viele Systeme die größten Hürden. So können Sie sie angehen:

  1. Zugriff auf das BIOS: Die Methode variiert je nach Hersteller. Normalerweise drücken Sie beim Start eine Taste (Entf, F2, F12 oder Esc), bevor Windows geladen wird. Suchen Sie online nach Ihrem Motherboard-Modell und klicken Sie auf „Zugriff auf das BIOS“, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  2. Aktivieren Sie UEFI: Stellen Sie sicher, dass Ihr System im UEFI-Modus und nicht im Legacy-BIOS läuft. Dies ist normalerweise in den BIOS-Einstellungen unter den Optionen „Boot“ oder „Erweitert“ zu finden.
  3. Secure Boot aktivieren: Suchen Sie die Secure Boot-Einstellung im BIOS (häufig unter „Security“ oder „Boot“). Aktivieren Sie es, um die Systemsicherheit zu erhöhen und die Anforderungen von Windows 11 zu erfüllen.
  4. TPM aktivieren: Suchen Sie nach der Einstellung „Trusted Platform Module (TPM)“. Falls deaktiviert, aktivieren Sie es. Viele moderne Motherboards verfügen über ein integriertes TPM, erfordern jedoch eine manuelle Aktivierung im BIOS.

Überprüfen der BIOS-Einstellungen (Windows)

So überprüfen Sie Ihre Einstellungen ohne Neustart:

  • Drücken Sie Windows + R, geben Sie „msinfo32“ ein und aktivieren Sie „Sicherer Startstatus“. Es sollte „Ein“ angezeigt werden.
  • Bestätigen Sie, dass „BIOS-Modus“ auf „UEFI“ eingestellt ist.
  • Drücken Sie erneut Windows + R, geben Sie „tpm.msc“ ein und überprüfen Sie, ob TPM-Informationen angezeigt werden. Wenn nicht, überprüfen Sie die BIOS-Einstellungen noch einmal.

Der Registry-Workaround (nur für fortgeschrittene Benutzer)

Wenn Ihr System immer noch ausfällt, könnte eine Registrierungsbearbeitung die Prüfung auf ältere TPM-Versionen (1.2) umgehen. Allerdings können falsche Registrierungsänderungen Ihren Computer unbrauchbar machen. Diese Methode wird nicht empfohlen, es sei denn, Sie sind mit der erweiterten Fehlerbehebung vertraut.

Letzter Ausweg: Externe TPM-Module

Bei einigen Motherboards kann ein externes TPM-Modul die Kompatibilität erhöhen. Suchen Sie online nach Ihrem Motherboard-Modell und „TPM-Kompatibilität“, um zu sehen, ob dies eine Option ist.

Lohnt es sich?

Bei Computern, die jünger als sechs Jahre sind, ist der Upgrade-Prozess in der Regel unkompliziert. Die Sicherheitsvorteile von Windows 11 machen es lohnenswert. Wenn Ihr Gerät zu alt oder inkompatibel ist, denken Sie über einen Austausch nach, insbesondere angesichts der bevorstehenden Feiertagsrabatte.

Wenn Ihr Computer offline bleibt und nie eine Verbindung zum Internet herstellt, ist das Risiko einer Malware-Infektion minimal. Für jedes angeschlossene Gerät ist jedoch die Aufrüstung oder der Austausch der verantwortungsvollste Ansatz.

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