T-Mobile beseitigt iPhone-Kauflücke und erhöht Gebühr von 35 US-Dollar

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T-Mobile hat offiziell einen Workaround geschlossen, der es Kunden ermöglicht, beim Kauf von iPhones über Apple eine Device Connection Charge (DCC) in Höhe von 35 US-Dollar zu vermeiden. Die am 27. März eingeführte Änderung bedeutet, dass nun für alle iPhone-Käufe, auch solche, die über die Stores oder die Website von Apple getätigt werden, eine Gebühr erhoben wird, die der nächsten Monatsrechnung des Kunden hinzugefügt wird.

Die 35-Dollar-Gebühr und ihre Ursprünge

Der DCC selbst gibt es seit 2022. Dabei handelt es sich um eine Standardgebühr für die Aktivierung eines neuen Geräts im Netzwerk von T-Mobile, aber viele iPhone-Käufer haben einen Weg gefunden, dies zu umgehen, indem sie ihre Einkäufe direkt über Apple abwickeln. Dies funktionierte, weil das Verkaufssystem von Apple nicht in der Lage war, die spezifische Gebühr von T-Mobile anzuwenden. Der Workaround war beliebt: Kunden konnten die Gebühr umgehen, indem sie einfach bei Apple statt direkt bei T-Mobile kauften.

Warum das wichtig ist

Diese Änderung betrifft alle, die ein Upgrade auf ein neues iPhone planen oder einen Anschluss bei T-Mobile hinzufügen möchten. Nachdem die Lücke geschlossen ist, dürfte das Unternehmen deutlich mehr Einnahmen erzielen. Angesichts der Tatsache, dass Apple seine iPhone 18-Reihe, einschließlich eines potenziellen faltbaren Modells, voraussichtlich später in diesem Jahr herausbringen wird, hat T-Mobile wahrscheinlich mit einem Anstieg der Upgrades gerechnet und beschlossen, daraus Kapital zu schlagen.

Verbleibende Problemumgehungen

Es gibt noch eine Möglichkeit, die Gebühr von 35 US-Dollar zu umgehen: den Kauf über auf Mitgliedschaft basierende Einzelhändler wie Costco oder Sam’s Club. Über diese Kanäle gekaufte iPhones haben jedoch einen Haken: Sie sind an das T-Mobile-Netz gebunden und können nicht bei anderen Mobilfunkanbietern verwendet werden.

Letztlich rationalisiert der Schritt von T-Mobile die Einnahmenerhebung, allerdings auf Kosten der Bequemlichkeit für einige Kunden. Die verbleibende Problemumgehung über Costco und Sam’s Club bietet eine Alternative, erfordert jedoch Einbußen bei der Flexibilität des Netzbetreibers.