Papst Leo nahm kein Blatt vor den Mund. Jedenfalls nicht in seiner ersten Enzyklika.
Künstliche Intelligenz müsse entwaffnet werden, sagte er. Es reicht nicht aus, die Technologie einfach wachsen zu lassen. Er warnte davor, dass wir es von der Logik befreien müssen, die Werkzeuge in Waffen verwandelt. Herrschaft. Ausschluss. Tod. Kommt Ihnen das bekannt vor?
Es ist wieder Atomenergie, aber codiert. Die Botschaft ist stark. Die Macht gehört jedem, zum Wohle der Allgemeinheit, oder sie gehört überhaupt nicht. Man kann den Tastendruck nicht vom Gewissen dahinter trennen. Verantwortung ist nicht optional, wenn das Instrument so schwer ist.
Fürchten Sie sich nicht vor der KI selbst. Das ist die Falle. Fragen Sie stattdessen immer wieder, ob da ein Mensch drin ist. Wir gehen mit diesen Dingen zu nachlässig um.
Ein Beobachter – jemand im Maschinenraum – schaute zu und spürte etwas Seltenes in einem Raum voller Ingenieure. Dankbarkeit.
„Ich bin dankbar… Wir brauchen moralische Stimmen, denen die Anreize nichts anhaben können.“
Das ist der schwierige Teil. Das Geld will eines. Die Ethik verlangt eine andere. Normalerweise gewinnt das Geld.
Der Beobachter nannte diesen Tag nur einen Anfang. Eine mittlerweile lange Zusammenarbeit. Diejenigen, die es bauen, müssen mit denen reden, die erkennen können, was den von Beruf blinden Bauherren entgeht. Innenperspektiven sind eng. Sie brauchen einen Blick von außen.
Dann war der Papst fertig.
“Amen.”
„Vielen Dank.“
Und die Arbeit beginnt. Werden sie zuhören?





















