Der Komiker George Carlin machte sich oft über den menschlichen Drang lustig, „Sachen“ anzuhäufen, nur um dann zu erkennen, dass wir riesige Lagerhäuser brauchen, um alles aufzubewahren. Aktualisieren Sie diese Routine für 2024 und die Prämisse gilt. Die Leute kaufen nicht mehr nur Unordnung. Sie horten digitale Dateien. Und genau wie bei physischen Gütern wachsen diese Daten irgendwann über den Raum hinaus, in dem sie gespeichert sind.
Für viele Benutzer ist der lokale Speicher zu einem Engpass geworden. Sie kaufen größere Festplatten. Du füllst sie. Dann kaufen Sie externe Laufwerke. Dann löschen Sie ganze Ordner mit alten Fotos, nur um sie an ein neues Lied anzupassen. Es ist ein Kreislauf. Doch immer mehr Menschen verzichten gänzlich auf physische Medien. Sie wenden sich dem Cloud-Speicher zu.
Trotz des meteorologischen Namens geht es hier nicht um Wetterfronten. Es geht darum, Ihre Daten von Ihrem lokalen Computer auf Remote-Server zu verschieben, die von einem Dritten verwaltet werden. Ihr Computer stellt über das Internet eine Verbindung zu diesen Datenbanken her. Die physische Hardware? Es ist woanders. Wahrscheinlich in einem Lagerhaus.
Bei diesem Wandel geht es nicht nur darum, Platz zu sparen. Es geht um den Zugang. Mit Cloud-Speicher sind Ihre Dateien im Internet verfügbar. Sie können sie von jedem Gerät mit Internetverbindung abrufen. Keine USB-Sticks. Kein spezieller Laptop erforderlich. Sie können Projekte sogar gemeinsam teilen und so Einzelarbeit in Teamarbeit verwandeln.
Doch die Bequemlichkeit wirft eine heikle Frage auf: Wem gehören die Daten eigentlich?
Die Eigentumsdebatte
Darüber streiten Informationsexperten und Informatiker noch immer. Wenn Sie eine Datei hochladen, gehört sie Ihnen? Oder gehört es dem Unternehmen, das den Server betreibt? Was passiert, wenn das Unternehmen in Konkurs geht? Können Ihre Daten ungefragt gelöscht werden?
Es gibt keine einfachen Antworten. Die Meinungen variieren stark, je nachdem, wen Sie fragen und welches Geschäftsmodell sie verfolgen.
So funktionieren die Grundlagen des Cloud-Speichers
Die Landschaft ist überfüllt. Es gibt Hunderte von Systemen. Einige konzentrieren sich auf bestimmte Nischen wie E-Mail oder digitale Fotografie. Andere sind Allzweck-Repositorys. Die Einrichtungen, in denen diese Hardware untergebracht ist, werden Rechenzentren genannt. Einige sind klein. Andere sind so riesig, dass sie ganze Gebäude füllen.
Im Kern ist der Prozess einfach. Ein Client sendet Dateikopien über das Internet an einen Datenserver. Der Server zeichnet sie auf. Um die Daten abzurufen, melden Sie sich über eine Weboberfläche an. Der Server sendet die Dateien entweder an Sie zurück oder lässt Sie sie direkt auf dem Remote-Computer bearbeiten.
Aber ein Server reicht nicht aus. Computer gehen kaputt. Wartung findet statt. Strom fällt aus. Um Datenverlust zu verhindern, ist Redundanz der Schlüssel.
„Ohne Redundanz könnte ein Cloud-Speichersystem den Kunden nicht garantieren, dass sie jederzeit auf ihre Informationen zugreifen können.“
Die meisten Systeme replizieren Ihre Daten auf mehreren Servern. Diese Server verwenden häufig unterschiedliche Netzteile. Fällt eine Leine aus, übernimmt eine andere die Lücke. Es ist ein digitales Sicherheitsnetz.
Nicht jeder nutzt dies für den Weltraum. Manche nutzen es für Backups. Wenn Ihr Laptop gestohlen wird oder Ihr Haus überschwemmt wird, bleiben Ihre Daten außerhalb des Standorts erhalten. Es ist der alte Ratschlag: Legen Sie nicht alle Eier in einen Korb. Machen Sie den Korb einfach zu einem Server in Virginia.
Jenseits der Speicherung
Cloud-Speicher ist nur ein Teil des Puzzles. Es fällt unter den umfassenderen Begriff Cloud Computing. Diese größere Kategorie umfasst nicht nur Speicher, sondern auch Remote-Verarbeitungsleistung und in einem Netzwerk installierte Anwendungen. Sie speichern nicht nur Dateien. Sie führen Software aus, die anderswo existiert.
Welche Anbieter sind führend? Und wie unterscheiden sie sich in Sicherheit und Geschwindigkeit? Das ist die nächste Schicht.

Die überfüllte Landschaft der Cloud-Speicherung
Der Markt ist gesättigt. Hunderte Anbieter kämpfen um Ihre Bytes und das Angebot wächst immer schneller als die Nachfrage. Sie nutzen diese Dienste wahrscheinlich täglich, ohne sie als „Cloud-Speicher“ zu bezeichnen.
Google Docs ist nicht nur ein Textverarbeitungsprogramm. Es lädt Dokumente, Tabellenkalkulationen und Präsentationen auf die Server von Google hoch. Sie bearbeiten sie dort. Sie veröffentlichen sie, damit andere sie lesen oder bearbeiten können. Das ist Cloud Computing in Aktion.
E-Mail ist eine weitere Form der Speicherung. Gmail, Hotmail und Yahoo! Mail speichert Ihre Nachrichten auf ihren Servern. Sie können von jedem mit dem Internet verbundenen Gerät darauf zugreifen.
Foto-Sharing-Sites wie Flickr und Picasa hosten Millionen von Bildern. Benutzer erstellen Online-Alben, indem sie sie direkt auf den Dienst hochladen.
Webhosting-Unternehmen wie GoDaddy oder Hostmonster speichern die Dateien für Kunden-Websites. Soziale Netzwerke wie Facebook speichern die von Mitgliedern geposteten Bilder. Spezialisierte Dienste wie Xdrive und Strongspace bieten Rohspeicherplatz für beliebige digitale Daten.
Die Preismodelle sind chaotisch. Einige sind kostenlos. Andere erheben eine Pauschalgebühr. Einige verwenden eine bedarfsabhängige Staffelung. Im Allgemeinen sind die Preise gesunken, da mehr Unternehmen in die Branche eingestiegen sind. Die meisten kostenpflichtigen Dienste bieten immer noch eine kostenlose Stufe an.
Unterstützt die Nachfrage so viele Spieler? Manche argumentieren, wenn es Platz gibt, der gefüllt werden muss, wird jemand ihn füllen. Andere sagen einen Absturz ähnlich der Dotcom-Blase im Jahr 2000 voraus. Wir werden sehen.
Die Zukunft des Dateneigentums
Ein Sturm braut sich zusammen. Einige sagen eine Zukunft voraus, in der das gesamte Web zu einer riesigen Speicherwolke wird. Wir werden ständig Daten hoch- und herunterladen. Das Konzept des Dateneigentums wird verschwinden. Jeder wird Zugriff auf alles haben. Die Geheimhaltung wird aufhören zu existieren.
Andere lehnen dies ab. Sie betrachten Cloud-Speicher nur als ein weiteres Tool. Es kann mit großem Vorteil genutzt werden. Es wird nicht das Ende der Zivilisation, wie wir sie kennen, herbeiführen.
Wer hat recht? Wir müssen einfach abwarten und sehen.
Cloud-Speichersicherheit: Wie Verschlüsselung und Zugriffskontrollen Ihre Daten schützen
Zuverlässigkeit und Sicherheit sind die beiden Säulen, die die Cloud-Speicherbranche tragen. Wenn Sie Ihr digitales Leben an Dritte weitergeben, müssen Sie sich darauf verlassen können, dass zwei Dinge zutreffen: Die Daten sind dann da, wenn Sie sie brauchen, und niemand anderes wird sie in die Hände bekommen.
Die meisten Anbieter gehen die Sicherheitsseite mit einem mehrschichtigen Ansatz an. Es ist nicht nur ein Schloss an der Tür. Es handelt sich um ein Kontrollsystem.
Verschlüsselung ist hier der Schwersthelfer. Es verwendet komplexe Algorithmen, um Ihre Informationen in Unsinn zu verschlüsseln. Ohne den spezifischen Verschlüsselungsschlüssel können Sie diese Dateien nicht lesen. Obwohl es einem Hacker theoretisch möglich ist, diesen Code zu knacken, verfügen die meisten nicht über die nötige Rechenleistung, um sich mit brutaler Gewalt Zugang zu verschaffen. Es ist ein ungleicher Kampf.
Dann gibt es noch die Authentifizierung. Das ist der Pförtner. Um daran vorbeizukommen, benötigen Sie einen Benutzernamen und ein Passwort. Aber der Zugang hört hier nicht auf. Die Autorisierung entscheidet darüber, was Sie tun können, sobald Sie drinnen sind. Viele Unternehmenssysteme verwenden abgestufte Zugriffsebenen. Ein Mitarbeiter an vorderster Front sieht möglicherweise nur das, was er für seine Arbeit benötigt. Der Personalchef? Sie haben Schlüssel zum Königreich. Dadurch wird der Explosionsradius begrenzt, wenn ein Konto kompromittiert wird.
Trotz dieser Maßnahmen bleibt die Angst bestehen. Die Angst besteht darin, dass ein Hacker eine elektronische Hintertür findet. Oder noch schlimmer: Sie stehlen die physischen Festplatten selbst. Ein verärgerter Mitarbeiter mit gültigen Anmeldeinformationen könnte auch Daten von innen beschädigen oder löschen. Cloud-Anbieter wissen das. Sie investieren viel in Sicherheit, nicht nur um Daten zu schützen, sondern um ihr eigenes Überleben zu schützen. Wenn es an Sicherheit oder Zuverlässigkeit mangelt, verschwinden sie. Der Markt ist zu voll für Mittelmäßigkeit.
Rechenzentrumsdesign: Warum physische Infrastruktur wichtig ist
Wir stellen uns die Wolke oft als mystischen Äther vor, aber in Wirklichkeit besteht sie aus Stahl, Beton und Kupfer. Das physische Design eines Rechenzentrums ist ebenso wichtig wie seine Netzwerksicherheit.
Server sind wertvolle Vermögenswerte. Es sind zwar teure Maschinen, aber die Daten, die sie speichern, sind unbezahlbar. Hacker wollen nicht nur Passwörter knacken. Sie wollen physischen Zugang. Wenn sie in einen Serverraum gehen und ein Laufwerk herausholen können, ist die Verschlüsselung auf dem Remote-Server irrelevant. Aus diesem Grund sind physische Sicherheitsprotokolle streng.
Der Energiebedarf ist atemberaubend. Ein einzelner Server verbraucht möglicherweise nicht viel Strom. Multiplizieren Sie das mit Hunderten oder Tausenden von Einheiten? Die elektrischen Leitungen müssen dieser Last standhalten, ohne zu schmelzen. Es handelt sich um eine technische Herausforderung von großem Ausmaß.
Hitze ist der Feind. Computer erzeugen Wärme. Zu viel Hitze tötet Server. Rechenzentren benötigen hochentwickelte Kühlsysteme, um die Temperatur stabil zu halten. Fällt die Kühlung aus, versagt die Hardware. Und wenn die Hardware ausfällt, sind die Daten weg.
Häufig gestellte Fragen zum Cloud-Speicher
Wie funktioniert Cloud-Speicher?
Im Kern ist Cloud-Speicher auf mindestens einen Datenserver angewiesen, der mit dem Internet verbunden ist. Sie versenden Dateien über das Internet. Der Server speichert eine Kopie. Wenn Sie diese Dateien zurückhaben möchten, greifen Sie über eine Webschnittstelle auf den Server zu. Der Server sendet die Daten entweder an Ihr Gerät zurück oder ermöglicht Ihnen die Anzeige direkt aus der Cloud.
Was sind die Vorteile von Cloud-Speicher?
Der größte Vorteil ist die Standortunabhängigkeit. Sie können von überall mit einer Internetverbindung auf Ihre Daten zugreifen. Sie müssen keine externe Festplatte mit sich führen. Es fungiert auch als Backup. Wenn Ihr lokaler Computer abstürzt, bleiben Ihre Dateien auf dem Remote-Server sicher.
Was sind einige Beispiele für Cloud-Speicher?
Google Drive ist ein Paradebeispiel. Das gilt auch für Dropbox. Web-E-Mail-Anbieter wie Gmail, Hotmail und Yahoo fungieren auch als Cloud-Speichersysteme, da sie Ihre E-Mails und Anhänge auf Remote-Servern und nicht nur auf Ihrem lokalen Gerät speichern.
Was ist beispielsweise Cloud-Speicher?
Beim Cloud-Speicher werden Daten einfach auf einem externen System gespeichert, das von einem Dritten verwaltet wird. Sie speichern Daten in einer Remote-Datenbank. Über eine Internetverbindung können Sie Dateien senden oder abrufen. Wenn Sie ein Dokument auf Google Drive hochladen, verwenden Sie Cloud-Speicher.
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Quellen
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