Facebook ist überall. Bis Juli 2010 hatte die Plattform bereits eine halbe Milliarde aktive Nutzer. Die meisten dieser Benutzer sind jung. Das Problem ist, dass das Internet für Kinder kein sicherer Ort mehr ist. Cybermobbing ist weit verbreitet. Online-Raubtiere warten. Es ist verlockend, Kinder komplett offline zu halten. Aber das ist oft unmöglich.
Die Regeln sind klar. Facebook verlangt von Nutzern, dass sie mindestens 13 Jahre alt sind. Dies ist das Facebook-Mindestalter. Es besteht die Regel, den Children’s Online Privacy Protection Act (COPPA) einzuhalten. Aber die Regel wird weitgehend ignoriert. Viele Kinder unter 13 Jahren erstellen Konten. Sie machen es leicht. Sie lügen über ihre Geburtstage. Sie kommen damit durch.
Was sollten Eltern also tun? Auf die Altersgrenze von Facebook kann man sich nicht verlassen. Sie müssen das Verhalten Ihres Kindes selbst steuern. Dies beginnt mit einer einfachen Frage. Ist Ihr Kind reif genug?
Entscheiden, ob es der richtige Zeitpunkt ist
Überlegen Sie, ob Sie Ihr Kind alleine zu Hause lassen würden. Wenn die Antwort „Nein“ lautet, sind sie wahrscheinlich nicht bereit für Facebook. Online-Interaktionen sind komplex. Sie erfordern emotionale Belastbarkeit.
Sprechen Sie mit Ihren Kindern. Besprechen Sie, welches Verhalten akzeptabel ist. Erklären Sie, was passiert, wenn Fremde Freundschaftsanfragen senden. Bringen Sie ihnen bei, mit Spott umzugehen. Zeigen Sie ihnen, dass das Posten belastender Fotos eine schlechte Idee ist. Erlaube ihnen niemals, Klassenkameraden zu belästigen.
Datenschutzeinstellungen sind nicht verhandelbar. Setz dich zu ihnen. Stellen Sie die Bedienelemente zusammen. Stellen Sie sicher, dass sie verstehen, was personenbezogene Daten sind. Dazu gehört auch ihre Adresse. Es enthält den Namen ihrer Schule. Selbst ein Foto kann zu viel verraten. Ein Bild könnte ein Straßenschild zeigen. Es könnte eine Hausnummer angezeigt werden. Raubtiere nutzen diese Details. Entfernen Sie Standortdaten vollständig aus Fotos. Besser noch: Veröffentlichen Sie sie überhaupt nicht.
Verstehen Ihre Kinder Selbstzensur? Die virtuelle Welt ist genauso gefährlich wie die reale. Sie müssen diese Gefahr respektieren.
Wenn Sie entscheiden, dass sie bereit sind, müssen Sie sie überwachen. Dies ist nicht optional. Teilen Sie Passwörter mit Ihrem Kind. Sie sollten Zugriff auf ihr Konto haben. Führen Sie stichprobenartige Überprüfungen ihrer Aktivitäten durch. Verwenden Sie bei Bedarf eine Überwachungssoftware. Überprüfen Sie die Gerätenutzung. Richten Sie Ihre eigenen Konten ein, um zu sehen, was sie sehen.
Was ist, wenn sie nicht bereit sind? Lasst sie protestieren. Sie werden streiten. Sie werden sagen, dass alle anderen dabei sind. Weisen Sie sie dann auf Alternativen hin.
Sicherere Alternativen für jüngere Kinder
Wenn Facebook zu riskant ist, sollten Sie diese Plattformen in Betracht ziehen. Sie sind für Kinder konzipiert. Sie haben eine bessere Aufsicht durch Erwachsene.
- Kidzworld : Eine Community für Jugendliche.
- Togetherville : Ein soziales Netzwerk für Kinder unter 13 Jahren.
- Club Penguin : Eine virtuelle Welt mit intensiver Moderation. (Hinweis: Dieser Dienst wurde inzwischen eingestellt, war in dieser Zeit jedoch eine primäre Alternative.)
Finden Sie das Passende. Bleiben Sie auf dem Laufenden. Beobachten Sie, was sie tun. Das Internet bewegt sich schnell. Ihre Aufgabe ist es, Schritt zu halten.




















